Mittelwertbildung abhängig vom Wert und nicht vom Zellbezug

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ho-win
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Mittelwertbildung abhängig vom Wert und nicht vom Zellbezug

Beitrag von ho-win » Mo 11. Feb 2019, 20:00

Hallo

Ich habe folgendes Problem, welches ich anhand eines Beispieles vorstellen möchte:

Es werden Werte über den gesamten Messbereich eines Messgerätes erfasst. Dazu werden einzelne Messpunkte angefahren im Abstand 1, 2, 5, 10, 20, 50 usw. Bei jedem Messpunkt werden mehrere Messungen durchgeführt, welche leider immer etwas streuen. Ich benötige nun einen Algorithmus, der von allen Messwerten, die dem gleichen Messpunkt zugehören, den Mittelwert bildet.
Das Ergebnis sollte so aussehen:
Beispieltabelle.xls
(7.5 KiB) 23-mal heruntergeladen
Mein Problem ist, dass ich die Mittelwertbildung nicht hin bekomme, abhängig von den einzelnen ähnlichen Messwerten die einem Messpunkt zugehörig sind. Die normale Formel zum Mittelwert bezieht sich auf Zellen, die vorher definiert werden müssen (z.B. =Mittelwert(A1:A9))
Ich habe zwar eine Lösung gefunden, um festzustellen, wenn der Übergang von einem Messpunkt zum nächsten erfolgt (z.B. von 1 nach 2, von 2 nach 5, usw), indem ich eine Änderung von 5% vom Vorgänger zum Nachfolger überwache, aber leider komme ich nicht weiter.
Erwähnen möchte ich noch, dass die Anzahl der Messwerte pro Messpunkt variiert (meistens zwischen 3 bis 20 Messwerte bei dem gleichen Messpunkt) und sich die Messpunkte teilweise über 6 zusammenhängende Dekaden verteilen können.

Vielleicht hat jemand eine Idee oder sogar die Lösung hierzu.
Vielen Dank
Hotte

mikele
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Re: Mittelwertbildung abhängig vom Wert und nicht vom Zellbezug

Beitrag von mikele » Mo 11. Feb 2019, 21:27

Hallo,
der Knackpunkt ist die Frage, welche Messwerte zu einem Messpunkt gehören. Wenn die Abweichungen so (minmal) sind, lässt sich der zugehörige Messpunkt ja einfach durch Rundung ermitteln. Das habe ich in einer Hilfsspalte getan. Die Mittelwertbildung erfolgt dann am einfachsten über eine Pivottabelle.
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Mittelwerte mit Pivottabelle.ods
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Gruß,
mikele

Kalk
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Re: Mittelwertbildung abhängig vom Wert und nicht vom Zellbezug

Beitrag von Kalk » Mo 11. Feb 2019, 21:30

Hallo,

eine mögliche Lösung mit HIlfsspalte.
Spalte C ist die HIlfsspalte und D-F sind die einzelne Schritte bis zur Formel.
Wenn Calc verwendet wird immer in *.ods speichern und die Sicherung in den Optionen aktivieren.
Wenn nötig, kann dann noch in Excel Format gespeichert werden.

Gruß Kalk

zu spät.
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Beispieltabelle.ods
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ho-win
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Re: Mittelwertbildung abhängig vom Wert und nicht vom Zellbezug

Beitrag von ho-win » Di 12. Feb 2019, 16:55

Hallo mikele, hallo Kalk

Vielen Dank für Eure Unterstützung. Ich habe mich direkt auf die Vorschläge gestürzt....tolle Ideen ! :idea:

Aber...Beide Vorschläge funktionieren nur dann, wenn die Messwerte nicht kleiner als 1 sind. OK, war meine Schuld, da meine Beispielzahlen erst bei 1 begonnen haben. Ich habe nicht bedacht, dass es bei kleinen Werten anders aussehen könnte. :o

Die tatsächlich vorkommenden Messwerte bewegen sich im Bereich von 1E-8 bis 2000 und das im Abstand 1E-8, 2E-8, 5E-8, 1E-7, 2E-7 usw bis 1000 und 2000. Die Problemstelle bei euren Lösungen ist das Runden. Da gehen dann die Informationen der Nachkommastellen verloren, also bei Werten die kleiner sind als 1.

Vielleicht habt ihr ja noch andere Ideen?

Nochmal Danke für eure Bemühungen
Hotte

Kalk
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Re: Mittelwertbildung abhängig vom Wert und nicht vom Zellbezug

Beitrag von Kalk » Di 12. Feb 2019, 17:45

Hallo,

wie wäre es mit ein paar realen Zahlen, um die Dekaden unterscheiden zu können.


Gruß Kalk

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Re: Mittelwertbildung abhängig vom Wert und nicht vom Zellbezug

Beitrag von ho-win » Di 12. Feb 2019, 18:12

Hallo Kalk,

anbei die gewünschten Zahlenwerte in einer Tabelle. Damit es nicht zuviele Daten sind, habe ich die Werte auf 3 Stück pro Messpunkt begrenzt und auch nicht alle Dekaden dargestellt. Ich denke, dass das System aber trotzdem rüberkommt.
Gruß
Hotte
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Kalk
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Re: Mittelwertbildung abhängig vom Wert und nicht vom Zellbezug

Beitrag von Kalk » Di 12. Feb 2019, 18:33

Hallo,

wie stellst Du die Unterschiede der Abschnitte fest.
In dem Beispiel ist nicht direkt ein System erkennbar.
Es wird von -008 auf -009 und dann wieder auf -008 gesprungen.
Weiter unten dann ähnliches.
Gibt es da ein System?


Gruß Kalk

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Re: Mittelwertbildung abhängig vom Wert und nicht vom Zellbezug

Beitrag von ho-win » Di 12. Feb 2019, 19:08

Hallo Kalk

Ich habe zum Verständnis die Tabelle um eine weitere Spalte (in blau) ergänzt.
Die Messwerte stammen aus Druckmessungen im Vakuumbereich, deshalb sind die Werte so klein.
Weil bei kleinen Zahlenwerten die Darstellung und Lesbarkeit im Fließkommaformat sehr schlecht ist, werden Werte unter 1 im wissenschaftlichen Format angegeben und ab 1 nach größeren Drücken hin im (gewohnten) Fließkommaformat. Da die Messwerte leider immer etwas schwanken, kann es vorkommen, wenn ein Messwert von beispielsweise 0,000100 (= 1,00E-04) kleiner wird, das man in der nächst kleineren Dekade ankommt z.B. 0,0000999 (= 9,99E-05). Ich hoffe, das war verständlich.
Gruß
Hotte
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mikele
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Re: Mittelwertbildung abhängig vom Wert und nicht vom Zellbezug

Beitrag von mikele » Di 12. Feb 2019, 20:31

Hallo,
wenn ich annehme, dass die Werte pro Messpunkt um 10% schwanken können, dann sollte es lösbar sein.
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Gruß,
mikele

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Re: Mittelwertbildung abhängig vom Wert und nicht vom Zellbezug

Beitrag von Kalk » Di 12. Feb 2019, 20:34

Hallo,

mit einer Sverweis Liste können die Dekaden erstellt werden.
Die Liste ist noch unvollständig und muss noch evtl. angepasst werden.


Gruß Kalk

zu spät
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