Überführung eines openoffice-Dokuments in eine html- Struktur

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kurIlOnG
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Re: Überführung eines openoffice-Dokuments in eine html- Struktur

Beitrag von kurIlOnG » Fr 16. Mär 2018, 22:11

Kurt 16. März 2018

Hallo miesepeter,
Du machst mir ja etwas Hoffnung, daß ich vielleicht doch etwas weiterkomme. Allerdings muß ich jetzt erst einmal versuchen, Deinen Hinweis in die Tat umzusetzen. Vielleicht stellt sich auch hier heraus, daß ich erst einmal Fehler mache. Vielleich muß ich dann noch einmal um Hilfe/Geduld bitten.
Mein letztendliches Problem habe ich übrigens noch gar nicht richtig geschildert, weil ich erst einmal die die Grundlagen kennenlernen wollte. Ich habe einen sehr langen Text als openoffice-Dokument verfaßt. Es enthält viele Textmarken. Die Querverweise treten im Text immer in der Form (vgl. S. ...) oder ähnlich auf. Dabei wird hinter "S." immer die Seite angegeben, auf der sich die Textmarke befindet. Falls sich die Textmarke in einer Fußnote befindet, wird außerdem noch die Nr. der FN angegeben. (In dem html-Dokument würde dann "Endnote" erscheinen. Schwieriger wird es möglicherweise mit der Angabe der Seitennummern, die im openoffice-Text ja in der Fußzeile stehen. Wie ich das übertragen kann, ist eine Frage, die noch offen ist. Und dann gibt es auch noch Querverweise in Fußnoten. Aber zunächst möchte ich überhaupt irgendwelche Querverweise springbar übertragen.)


Zunächst also erst einmal vielen Dank!
Grüße
Kurt
kurIlOnG hat geschrieben:
Fr 16. Mär 2018, 21:29
Kurt 16. März 2018

Hallo nikki, vielen Dank für Deine Mail!

Daß ich das openoffice -Dokument in eine html-Datei überführen muß, hat sich erst später ergeben. Ich konnte das also nicht von Anfang an berücksichtigen.
Ich muß also irgendwie damit zurande kommen.

Aber ich weiß jetzt wenigstens , wie ich überhaupt in eine html-Datei gelange. Noch einmal vielen Dank!

Grüße
Kurt

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miesepeter
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Re: Überführung eines openoffice-Dokuments in eine html- Struktur

Beitrag von miesepeter » Sa 17. Mär 2018, 11:34

kurIlOnG hat geschrieben:
Fr 16. Mär 2018, 22:11
Die Querverweise treten im Text immer in der Form (vgl. S. ...) oder ähnlich auf. Dabei wird hinter "S." immer die Seite angegeben, auf der sich die Textmarke befindet. Schwieriger wird es möglicherweise mit der Angabe der Seitennummern, die im openoffice-Text ja in der Fußzeile stehen. Wie ich das übertragen kann, ist eine Frage, die noch offen ist.
Na klar, in HTML wirst du nur eine Seite erzeugen können. Ausnahme: In joomla beispielsweise können bei längeren Texten "Seitenwechsel" eingefügt werden. Was dort jedoch im Hintergrund abläuft, kann ich nicht sagen... Beispiel dazu siehe hier.
Um deine Writer-Datei web-kompatibel zu machen, würde ich eher nach PDF exportieren; PDFs kann ja mittlerweile auch jeder Browser darstellen, wenn das entsprechende plug-in nachinstalliert wurde - oder man kann das PDF-Dokument direkt downloaden. Und das Lay-out bleibt erhalten. Ich würde in diese Richtung weiterdenken. Und man kann die PDFs, wenn in eine Website eingebunden und das plug-in installiert wurde, auch mit der entsprechenden Navigationsstruktur umgeben, siehe hier.
Ich habe schon oft Writerdokumente nach PDF exportiert, jedoch ohne die von dir gegebene Aufgabenstellung (Hyperlinks). Auf die Schnelle fand ich eine uralte Anleitung für Herstellung von PDF (OpenOffice2), die hoffentlich trotz des Alters deine Fragen beantworten kann.

Ciao und viel Erfolg

PS:
kurIlOnG hat geschrieben:
Fr 16. Mär 2018, 22:11
Mein letztendliches Problem habe ich übrigens noch gar nicht richtig geschildert
Versetze dich in die Gefühlslage von Helfern hier im Forum: Was würdest du über den Fragesteller denken? :roll:

kurIlOnG
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Re: Überführung eines openoffice-Dokuments in eine html- Struktur

Beitrag von kurIlOnG » So 18. Mär 2018, 14:37

Hallo, insbesondere nikki und miesepeter,

Leider habe ich das Gefühl, daß auch der von miesepeter vorgeschlagene Weg für mich nicht der richtige ist. (Bei mir müsasen ja die Querverweise an den richtigen Stellen im Text stehen.)

Inzwischen habe ich mir ein Verfahren ausgedacht, das wirklich eine Krücke ist, aber es scheint doch zu funktioniern. Es hat den Vorteil, daß man den Text nicht noch einmal neu schreiben muß. Es macht allerdings schon etwas - recht stumpfsinnige und vielleicht, wenn man nicht aufpaßt, zu Fehlern führende - Arbeit. Und auch für den Leser der html-Datei ist es etwas umständlicher als das "Springen" im openoffice-Dokument.

Wichtig ist, daß man den Ersatz der Textmarken/Querverweise durch das neue "Verweissystem" erst abschließen kann, wenn man sicher ist, daß man keine Fußnoten mehr einfügen muß. (Daß aus Fußnoten im openoffice-Dokument dann Endnoten werden, ist nicht weiter störend, sondern sogar günstig, da sie nun alle untereinander stehen. Das Verweissystem benutzt, daß man von den Endnoten wieder zurück zu ihren Ankern springen kann.)

Und so funktioniert das Verfahren:

Zunächst werden an allen Stellen, an denen im openoffice-Dokument im Text (nicht in den Fußnoten; das würde wohl zu Problemen führen) Textmarken oder Querverweise stehen, Fußnoten eingefügt. Die Fußnoten an den Stellen der Querverweise erhalten etwa den Text "Vgl. EN §$§$§". EN steht für Endnote, und an die Stelle von "§$§$§" wird ein Querverweis gesetzt, Dieser verweist auf die an der zugehörigen Textmarke eingefügte Fußnote. Diese Fußnote hat als Text etwa "Gehe zum Anker dieser EN", und sie ist insgesamt als Textmarke mit der Nummer der Fußnote als Namen markiert.

Anschließend werden die ursprünglichen Textmarken und Querverweise gelöscht, und das openoffice-Dokument kann in ein html-Dokument übergeführt werden. Dabei werden die oben als "§$§$§" angegebenen Ziffern als normale Textbestandteile in die Endnoten übernommen. (Sie würden sich also bei nachträglichem Einfügen von vorangehenden Fußnoten nicht ändern.)

Wenn der Leser des html-Dokuments an die Stelle eines ehemaligen Querverweises kommt, wird er durch die die dort angezeigte (jetzt) Endnote aufgefordert, in der Endnotenliste die Endnote mit der Nummer "§$§$§" aufzusuchen und dort mit dem Cursor auf die Endnotennummer zu gehen. Damit springt er automatisch an die Stelle, an der im openoffice-Dokument die Textmarke stand.

Also alles nicht sehr elegant. Aber besser als gar nichts.
Leider ist der Text wieder recht lang geworden; ich hoffe aber, daß er einigermaßen verständlich ist.

Noch einmal vielen Dank!
Kurt

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